Concerts

Joy Denalane

Jetzt den Song "I Believe" aus unserem Livestream-Konzert nochmal anschauen.

play

Jetzt den Song "I Believe" aus unserem Livestream-Konzert nochmal anschauen.

Joy Denalane

„Let Yourself Be Loved“

Ein starkes Soul-Statement, das Joy Denalane nicht auf die leichte Schulter genommen hat. Bereits vor ihrem letzten Album wuchs in ihr der Wunsch nach einem Album wie diesem. 2015 arbeitete sie mit Songschreibern in New York und produzierte dort die Demos, die heute die Basis von „Let Yourself Be Loved“ bilden.

Als es dann an die eigentlichen Aufnahmen gehen sollte, fühlte sich irgendetwas nicht richtig an. „Wir bekamen den Sound einfach nicht hin, der mir vorschwebte“, sagt sie. „Wir waren gleichzeitig ganz nahe dran und meilenweit vom Ziel entfernt.“ Das Projekt wurde auf Eis gelegt und die Arbeiten am Album Gleisdreieck begannen. Gut fünf Jahre später wagte sich Joy nochmal an das überlebensgroße musikalische Erbe von Künstlern wie Marvin Gaye, Stevie Wonder, Isaac Hayes, Aretha Franklin und Curtis Mayfield. Das Ergebnis: „Let Yourself be Loved“. Ein Album, das zu gleichen Teilen Selbstbehauptung, Ahnenforschung und Hommage an die großen Klassiker des Genres ist.

"Let yourself be loved."

Die Songs auf „Let Yourself Be Loved“ orientieren sich an den Jazz-, Soul-, und Motown-Sounds der späten 60er-Jahre. Für die Produktion der Platte begab Joy sich jedoch nicht nur auf die Reise zu ihren musikalischen Wurzeln, sondern erkundete auch ihre privaten: Identität, Musik und Politik waren starke und hörbare Leitmotive für Joy. „Es ging mir dabei um Sound und Gefühl, um eine Suche nach mir selbst: Wo komme ich her, was macht mich aus, wenn ich alles andere weglasse, was bleibt dann übrig?“ ​

Im Vordergrund steht das Thema Liebe in all ihren Formen. Die Liebe zu Freunden, Kindern, natürlich auch romantische Liebe. Der Schmerz und die Dringlichkeit, die aus diesen Love-Songs klingen, legten für Joy eine Fährte zur schwarzen Bürgerrechtsbewegung und das durch Rassismus und Marginalisierung erlittene Leid. Und dieses Leid ist leider international und nicht auf die Vereinigten Staaten der 60er-Jahre begrenzt. „Ich spüre meinen eigenen Schmerz, meine Wut, meine Verzweiflung und Verletzlichkeit sehr auf dieser Platte“, sagt Joy. „Diese Musik bringt diese Gefühle zum Vorschein und kanalisiert sie noch mehr als die Platten davor.“ ​

Updates. Reminder. News.

Jetzt o2 Music News abonnieren